Konzept zur GewaltprÀvention an der St.-Peter-Schule


1. Der Umgang miteinander
Respektvoller und freundlicher Umgang miteinander wirkt sich positiv auf das Zusammenleben aller in der Schule aus. Darauf legen alle MitarbeiterInnen der St.-Peter-Schule großen Wert. Deshalb erwarten wir das auch von den Kindern uns und ihren MitschĂŒlernInnen gegenĂŒber. Voraussetzung fĂŒr einen harmonischen Umgang miteinander sind fĂŒr uns auch Worte wie z. B. „Bitte, Danke, Entschuldigung und Guten Morgen".
An unserer Schule sind wir um ein friedliches Miteinander bemĂŒht. So ist zum Beispiel der Gebrauch von Schimpfwörtern, das Treten, Schlagen und Spucken verboten. Wir akzeptieren keine Gewalt als Konfliktlösung.

2. Streitschlichter - AG
Im 2. Halbjahr jedes Schuljahres findet eine Streitschlichter – AG fĂŒr die 3. Schuljahre statt, in der 10 SchĂŒlerInnen lernen, wie man KonfliktgesprĂ€che fĂŒhrt, um im Bedarfsfall Streitigkeiten der anderen SchĂŒlerInnen selbst zu schlichten mit Hilfe von Mediation. Im darauf folgenden 4. Schuljahr werden diese Kinder dann als Streitschlichter in den Pausen auf dem Schulhof aktiv.

3. Patenschaften
Es bestehen Patenschaften jeweils zwischen den 1. und 4. Schuljahren. Ziel ist, sich gegenseitig besser kennen zu lernen und ein Helfersystem fĂŒr die Kleinen zu installieren, um ihnen besonders die erste Eingewöhnungsphase nach Schulbeginn zu erleichtern.

4. Schulordnung
Es besteht eine Schulordnung,
  • die den SchĂŒlern regelmĂ€ĂŸig vertraut gemacht wird,
  • die im Bedarfsfall ĂŒberarbeitet wird,
  • die in allen Klassen mit den Kindern besprochen wird,
  • die alle Eltern der Schulneulinge mit dem Info-Schreiben zum Schulanfang erhalten.
5. Aufsichtssystem
Die Schule verfĂŒgt ĂŒber ein gut ausgearbeitetes Aufsichtssystem, bei dem die Kinder
  • vor dem Unterricht ab 8.00 Uhr drinnen und draußen,
  • wĂ€hrend der Pausen,
  • nach dem Unterricht an der Bushaltestelle (hier in Kooperation mit der Realschule) beaufsichtigt werden. Eine Vertretungsregelung (siehe dort) besteht fĂŒr den Fall, wenn die Aufsicht fĂŒhrende Lehrerin erkrankt oder verhindert ist.
6. Zusammenarbeit Klassen-/Fachlehrerin
Es besteht eine enge Zusammenarbeit zwischen Klassen- und Fachlehrerinnen, um gemeinsame Regelungen und Konsequenzen bei Fehlverhalten umsetzen zu können. Da, wo es sinnvoll erscheint, gibt es einheitliche Absprachen (z.B. Regelung fĂŒr ToilettengĂ€nge wĂ€hrend des Unterrichts – grĂŒner/roter Punkt).

7. Lehrerfortbildungen
Alle LehrkrÀfte des Kollegiums nehmen an Fortbildungen bzgl. GewaltprÀvention und Deeskalation teil.

8. Schulsozialarbeit
An unserer Schule arbeitet die SchulsozialpĂ€dagogin Frau Antje Becker, die bei Bedarf Konflikte mit den SchĂŒlern/SchĂŒlerinnen aufarbeitet.

9. Zusammenarbeit mit den Eltern
Wir pflegen eine intensive Zusammenarbeit mit den Eltern. In besonderen Konfliktsituationen werden gemeinsam Wege gesucht und evtl. Hilfen von außen hinzugenommen (siehe auch 14.).

10. Außerschulische Angebote
In unregelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden nimmt die Schule an besonderen Projekten zum Thema teil:
  • PĂ€dagogisches Puppentheater der Polizei mit dem Thema „GewaltprĂ€vention" fĂŒr die 3./4. Schuljahre
  • Defending- Kurse fĂŒr die SchĂŒlerInnen zur Selbstbehauptung und StĂ€rkung des Selbstbewusstseins
11. Zusammenarbeit mit der Nachbarschule
Wir legen Wert auf eine gute Zusammenarbeit mit der Holbeinschule, die im gleichen GebĂ€ude untergebracht ist. Wir veranstalten gemeinsame Dienstbesprechungen, Weiterbildungen und FreizeitaktivitĂ€ten. Die pĂ€dagogischen Mitarbeiter, die die Betreuung leiten, arbeiten eng zusammen. Gemeinsame Projekte mit den SchĂŒlern der beiden Schulen sind geplant.

12. Äußere Sicherheit
Seit Beginn des Schuljahres 2010/11 ist das SchulgebĂ€ude durch eine automatische Schließanlage gesichert. Die Ă€ußeren EingangstĂŒren werden nach Beginn des Unterrichts geschlossen. Als EingangstĂŒr ist nur noch der Haupteingang vorgesehen. Der Nebeneingang wird nur als Ausgang benutzt. Wer in das GebĂ€ude möchte, muss die Klingel am Haupteingang benutzen. Die SekretĂ€rin sieht ĂŒber eine Kamera die betreffende Person und stellt ĂŒber eine Sprechanlage den ersten Kontakt her. Auch nach Schulschluss ist das GebĂ€ude geschlossen. Besucher mĂŒssen sich telefonisch anmelden.

13. Schulfremde Personen in der Schule
Schulfremde Personen innerhalb des SchulgebÀudes werden von allen LehrkrÀften angesprochen und kontrolliert. (siehe auch Sicherheitskonzept)

14. Zusammenarbeit mit der Polizei
Es besteht eine enge Zusammenarbeit zwischen der Schule und der Polizei Wildeshausen. Im SER wird zu diesem Thema regelmĂ€ĂŸig ein PrĂ€ventionsbeauftragte der Polizei eingeladen. Die Inhalte werden auf den Klassenelternratssitzungen weitergegeben.
Mit der PrĂ€ventionsbeauftragten der Polizei Herrn Klinger ist eine Zusammenarbeit vereinbart worden. Gewaltbezogene VorfĂ€lle werden sofort von der Schule weitergeleitet. DarĂŒber hinaus nimmt eine Kollegin regelmĂ€ĂŸig an den Sitzungen des PrĂ€ventionsrates der Stadt Wildeshausen statt.

15. Kontaktadressen
In der Schule befindet sich ein Ordner zum Thema mit Kontaktadressen, der fĂŒr alle zugĂ€nglich ist. Weiterhin gibt es einen Leitfaden zur FrĂŒherkennung zum Thema „Gewalt gegen Kinder".

16. Notfallplan
Die Schule hat in Zusammenarbeit mit der Holbeinschule einen Notfallplan im Falle eines Amoklaufs erarbeitet, den alle LehrkrÀfte erhalten haben.


Stand: Schuljahr 2020/21
Schul-ABC