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Regeln für den Umgang miteinander

Wir, die Lehrerinnen der Grundschule, tun alles dafür, Ihrem Kind eine optimale Schulausbildung zukommen zu lassen. Uns liegt es sehr am Herzen, ein positives Lernklima zu schaffen, damit Ihr Kind eine erfolgreiche Grundschulzeit mit Spaß und Erfolg am Lernen und Freude am Umgang mit seinen Mitschülern/innen erfahren wird. Diese Ziele können wir nur in Zusammenarbeit mit Ihnen und Ihrem Kind erreichen.

In den letzten Jahren wurde uns immer deutlicher, wie wichtig und vorteilhaft die vorbereitende Arbeit der Kindergärten für die Entwicklung unserer Kinder ist. Durch intensive Zusammenarbeit mit den Kindergärten wollen wir auf die dort gelegten Grundsteine aufbauen und Ihrem Kind eine erfolgreiche Schullaufbahn ermöglichen. Deshalb haben wir einige Punkte zusammengestellt, die es wert sind, beachtet und bedacht zu werden.

Schulfähigkeit
Wie schon oben erwähnt, ist der Besuch eines Kindergartens eine gute Basis für die Entwicklung Ihres Kindes. Hier erfährt es die wesentlichen Bausteine Gruppen- und Konfliktfähigkeit, Sozialverhalten, kognitive und motorische Entwicklung usw., auf der wir in der Schule aufbauen können.
Bitte beobachten Sie Ihr Kind in der noch verbleibenden Zeit vor der Einschulung genau, um möglichst frühzeitig eventuelle Entwicklungsverzögerungen zu entdecken.
Lassen Sie Auffälligkeiten beim Sprechen, Sehen, Hören und Bewegen von einem Fachmann (Kinderarzt) untersuchen.
Hören Sie bitte auf den Rat des Kindergartens. Es erleichtert Ihrem Kind den Start in der Grundschule.

Verhalten im Unterricht
Es ist für Ihr Kind von Vorteil, wenn ihm folgende Verhaltensweisen schon vor Schuleintritt vertraut sind:
  • Rücksicht nehmen
  • anderen zuhören
  • Geduld haben
  • sich zurücknehmen können (man muss nicht immer der/die Erste sein)
  • kleinere Aufgaben ausdauernd und konzentriert erledigen
  • über einen gewissen Zeitraum still sitzen


Verhalten im Umgang miteinander
Machen Sie Ihrem Kind bitte deutlich, dass man sich Erwachsenen gegenüber anders verhält als gegenüber seinen Mitschülern. Das bedeutet, dass Ihr Kind Entscheidungen von Lehrkräften akzeptieren muss. Wir bemühen uns, mit Ihrem Kind respektvoll und höflich umzugehen und erwarten das auch von Ihrem Kind uns gegenüber.
Respektvoller und freundlicher Umgang miteinander wirkt sich positiv auf das Zusammenleben aller in der Schule aus!
An unserer Schule sind wir um ein friedvolles Miteinander bemüht. So ist zum Beispiel der Gebrauch von Schimpfwörtern, das Treten, Schlagen und Spucken verboten!!!
Erklären Sie bitte Ihrem Kind, dass es anderen nicht das zufügt, was es selbst nicht erleiden möchte. Sprechen Sie mit Ihrem Kind über freundliche Verhaltensweisen.
Gewalt ist in gar keinem Fall eine Lösung!

Höflichkeit
Der Tag fängt für alle besser an, wenn man sich gegenseitig einen „guten Morgen“ wünscht. Die Worte „Bitte, Danke, Entschuldigung und Guten Morgen“ sind keine autoritären Pflichtübungen, sondern sind Voraussetzung für einen harmonischen Umgang miteinander und gehören fest zum Schulprogramm der St.-Peter-Schule.

Erziehung in den Familien
Leiten Sie bitte Ihr Kind zur Selbstständigkeit an. Folgende Dinge, die Ihrem Kind schon im Kindergarten nahe gebracht worden sind, sollten trotzdem noch im Elterhaus geübt werden:
  • Üben Sie mit Ihrem Kind das An- und Ausziehen und auch das Binden von Schleifen.
  • Sorgen Sie bitte dafür, dass Ihr Kind seine Kleidungsstücke und Schulsachen erkennt.
  • Üben Sie mit Ihrem Kind, dass es seine eigenen Materialien in Ordnung halten kann.
  • Trauen Sie Ihrem Kind zu, Wege auf dem Schulgelände (z.B. Weg in die eigene Klasse) selbstständig zu finden.


Zusammenarbeit Elternhaus und Schule
Für eine erfolgreiche Grundschulzeit Ihres Kindes ist eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und Schule sehr wichtig:
  • Bitte zeigen Sie Interesse am Schulalltag Ihres Kindes, wie Sie auch Interesse am Kindergartenalltag gezeigt haben. Nehmen Sie sich Zeit und lassen Sie Ihr Kind erzählen.
  • Leiten Sie Ihr Kind zum selbstständigen Aufräumen des Ranzens an. Helfen Sie Ihrem Kind dabei, seine Arbeitsmittel immer vollständig und einsatzbereit zu haben.
  • Unterstützen Sie bitte unsere pädagogischen Entscheidungen und tragen Sie diese mit. Bedenken Sie, dass Entscheidungen nicht nur Ihr Kind betreffen, sondern in erster Linie auf die positive Gestaltung des Zusammenlebens aller Kinder abzielen.
  • Sprechen Sie bei auftauchenden Problemen zuerst mit der beteiligten Lehrkraft, bevor Sie sich an die Klassenlehrerin und zuletzt an die Schulleiterin wenden.
  • Unterstützen Sie die Arbeit der Elternvertreter und nehmen Sie regelmäßig an den Elternabenden teil.
  • Sorgen Sie dafür, dass Sie für die Lehrkräfte telefonisch erreichbar sind."
Schul-ABC