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Schulprogramm

 

1. Vorwort
Mit dem vorliegenden Schulprogramm stellen wir unsere Vereinbarungen zur Gestaltung von Unterricht und Schulleben an der St.-Peter-Schule (Schulprofil) vor. Diese Vereinbarungen sind mit Lehrern und Eltern im Schulvorstand, in Teamsitzungen und in der Gesamtkonferenz zusammengetragen und diskutiert, mit den Schülern in geeigneter Weise besprochen und im Schulvorstand vom 20.05.2015 verabschiedet worden.
Eine Überarbeitung erfolgt regelmäßig und wird in den Mitwirkungsgremien diskutiert und verabschiedet.
Es dient sowohl dazu die Qualität unserer Schule zu sichern und zu verbessern als auch zur Information für neu hinzukommende Lehrkräfte und interessierte Eltern, um sich schnell über die Leitideen und das Schulprofil unserer Schule zu informieren.
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2. Leitbild
In der SchiLf vom 27.08.2007 mit dem Thema "Leitbildentwicklung in der Schule" (Auf dem Weg zum Schulprogramm) haben wir das folgende Leitbild für unsere Schule entwickelt. Im Anschluss wurde es sowohl im Schulelternrat als auch im Schulvorstand vorgestellt, diskutiert und ergänzt.
In der Gesamtkonferenz vom 20.05.2015 haben wir die Überarbeitung in der vorliegenden Form verabschiedet.

Als Bild für unsere Schule wählten wir die Arche als einerseits religiöses Symbol, das unsere Verbindung zur katholischen Kirche zeigt, andererseits auch als Ausdruck eines Schiffes, das sich stets auf Reisen, in Bewegung befindet, auf dem Weg zum gemeinsamen Ziel.
Auf folgende Kernsätze haben sich alle Kolleginnen und Eltern bei dem Bild geeinigt:
  • Lernen und Lehren mit Kopf, Herz und Hand
  • Wir wollen Raum und Zeit geben, Schutz bieten, Nähe schaffen und Abstand erlauben - gemeinsam zum Ziel!
  • Die Zusammenarbeit ist das große Segel, das uns vorantreibt mit den Komponenten Sozialkompetenz, Individualität und Selbstständigkeit.
  • Wir übernehmen durch unser schulisches Handeln Verantwortung für die uns anvertrauten Kinder.
  • Im Umgang miteinander, mit den Eltern, Schülern, schulischen und außerschulischen Partnern ist uns Offenheit und Vernetzung wichtig.
  • Unsere Wurzeln sehen wir in unserem christlichen Glauben und der Anker symbolisiert unsere Verbundenheit mit der kath. Kirchengemeinde St. Peter.
  • Alle sitzen im gleichen Boot - Lehrer, Eltern, Schüler - und nur wenn wir zusammen rudern, erreichen wir unser gemeinsames Ziel.
  • Wichtige Eckpfeiler bei unserer schulischen Arbeit sind für uns Leseförderung, Gewaltprävention, Projekte und Gesundheitserziehung.
  • Das leere Bullauge dokumentiert unsere Offenheit neuen Themen und Schwerpunkten gegenüber und soll jedes Schuljahr mit einem neuen Thema ausgefüllt werden. 2014/15 Schwerpunkt "Auf dem Weg zur Inklusion"
  • Über allem soll die Sonne "Freude" scheinen, denn nur wer freudig seine Arbeit verrichtet, ob Lehrer oder Schüler, wird zum Erfolg gelangen.

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    3. Schulprofil (Übersicht)
    Unterricht
    • offener Schulbeginn
    • Klassenunterricht (überwiegend)
    • Offene Unterrichtsformen
      • Tages- und Wochenplanarbeit
      • Freie Arbeit
      • Projektarbeit
      • Stationslernen
      • Selbstständiges Lernen
    • Unterrichtsgänge zu außerschulischen Lernorten
    • Methodenlernen
    • Differenzierungsmaßnahmen
    • Förderung von Kindern mit Lernschwierigkeiten
    • Förderung von Kindern mit besonderen Begabungen
    • Klassenübergreifende Angebote
    • "Gemeinsamer Unterricht" für Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf
    • Förderung von Migrantenkindern
    • Fächerübergreifendes Lernen
    • Zusätzliche Angebote in Arbeitsgemeinschaften, z.B.: Computer, Schülerrat, Plattdeutsch, Filzen, Spiele, Kochen, Sport, Mediatorenausbildung
    • "Inklusive" Zusammenarbeit im Unterricht mit der Kooperationslehrkraft
    • regelmäßiges offenes Singen (immer freitags) mit allen Kindern im Foyer
    Pädagogische Schwerpunkte
    • Soziales Lernen
    • Aktive Pause
    • Pädagogische Leistungsbewertung
    • Beteiligung der Schüler an der Gestaltung des Schulgebäudes
    • Aktiver Umweltschutz
    • Umgang mit Ressourcen
    • Müllvermeidung, -trennung
    • Schulgetränke in eigenen Mehrwegflaschen
    • Sammelboxen für Batterien und Farbpatronen
    • Verantwortung für das Schulgelände, den Schulhof
    • Arbeit mit IuK-Medien
    • Gesundheitserziehung
    • Gesundes Pausenbrot, gemeinsam frühstücken
    • Monatliches gesundes Frühstück
    • Regelmäßige Trinkpausen
    • Bewegungspausen
    • Konzentrations- und Entspannungskurs für die Zweitklässler
    • Bewegungsprojekte
    • "Ernährungsführerschein" im Sachunterricht des 3. Schuljahres
    • Pflege des Schulgeländes/Gartens
    • Beobachtungen im Schulgarten (Teich, Eulen, Insekten, Pflanzen)
    • Unterricht in der Natur
    • Kooperationsvertrag mit dem RUZ
    • regelmäßiger Waldtag für alle Klassen
    • Zusammenarbeit dem NABU
    • Klassenausflüge/-fahrten
    • Regelmäßige Projektwochen alle 2 Jahre
    • Projekt "Gewaltfreie Kommunikation"
    • Zusätzliche Leseförderung durch: Lesemütter, Lesen mit den Paten usw.
    • Zeitungsprojekte mit der NWZ und WZ
    • Training im Internet: Antolin und Zahlenzorro
    • Zusammenarbeit mit der katholischen Kirche:
      • Gemeinsame Vorbereitung der Gottesdienste
      • Einbindung des Pfarrers in Teamsitzungen
      • Zusammenarbeit im Ortsverband
    • Schülerbriefkasten
    • Regelmäßige Treffen der Schülersprecher mit der Schulleitung (Schülerrat)
    • Zusammenarbeit mit der Schulsozialpädagogin
    Schulleben
    • Klassenfeste und -ausflüge
    • Eltern-AGs wie Kochen, Spiele, Filzen …
    • Unterrichtsgänge zu den Arbeitsplätzen der Eltern (Bäcker, Gärtnerei, Fleischer …)
    • Regelmäßige Basteltage für die ganze Schule im Advent und im Frühling
    • Gemeinsames Singen in der Adventszeit
    • Weihnachtsfeier in der Kirche
    • Jährliche Theaterfahrt mit der ganzen Schule
    • Aktivitäten zu Karneval (Rosenmontag)
    • Spiel- und Sportfest, Bundesjugendspiele
    • Verkehrsaktionstag
    • Schulfest (alle 2 Jahre)
    • Monatliches gesundes Frühstück für alle Kinder
    • Teilnahme an der Schulobstaktion
    • Schulexpress
    • Lesemütter
    • Patenschaften zwischen 1. und 4. Schuljahr
    • Schülertreff freitags im Foyer
    • Förderung der plattdeutschen Sprache (Plattdeutsch-AG)
    • regelmäßiges Singen freitags im Foyer mit der Holbeinschule zusammen
    • regelmäßige Pausenspielaktion freitags mit der Holbeinschule zusammen
    • regelmäßiger Schülersprechtag
    Kooperationspartner
    • Schulförderverein
    • Kath. Kirchengemeinde "St. Peter"
    • Holbeinschule (gemeinsame Fortbildungen, Projekte, päd. Austausch der Kollegen und der Schulleitung, gemeinsame Feiern im Herbst und Weihnachten)
    • Mitglied im Schulverbund "Huntetal"
    • Zusammenarbeit mit den Förderschulen "Lernen" und "Sprache"
    • Präventionsrat der Stadt
    • EWE: regelmäßige Unterrichtsgänge im 4. Schj. zum Thema "Strom" und "Energie"
    • Außerschulische Zusammenarbeit mit Ärzten, Therapeuten, Familienhelfer usw.
    • Polizei
      • Infoabend für Schulneulingseltern
      • Schulwegtraining, -sicherung
      • Radfahrausbildung
      • Verkehrsaktionstag
      • Puppenbühne
      • Schulexpress
    • Berufsbildende Schulen
      • AG "Kochen"
      • weitere gemeinsame Projekte
    • Turnverein Wildeshausen
      • Sportförderstunden für 1./2. Schuljahr "Kids aktiv"
    • Kooperation mit dem RUZ (regelmäßiger Waldtage, Projekte)
    • Stadtbücherei (Vorstellung der Bücherei, regelmäßige Besuche, Ausleihe, Leseführerschein für 1./2. Schj.)
    • DAK (Projekt "Gesunde Schule")
    • Projekt "Gewaltfreie Kommunikation"
      • Stadt Wildeshausen (Präventionsrat)
    Übergänge
    • Zusammenarbeit mit Kindergärten:
      • Kooperationskindergärten "Knaggerei" und "Johanneum"
      • Gegenseitige Hospitationen der Lehrer/Erzieher
      • Hospitation der Kindergartenkinder
      • Kindergartenbesuche der Schulkinder
      • Einladung zu den Schulveranstaltungen
      • Regelmäßige Leitertreffs
      • Regelmäßige Teamsitzungen mit GS/KITA
      • Sprachförderung in den Kindergärten in Absprache mit den anderen Grundschulen
    • Zusammenarbeit mit den weiterführenden Schulen
      • Gegenseitige Hospitationen
      • Teilnahme an regelmäßigen Treffs
      • Zusammenarbeit auf Leitungsebene
      • Infoabend für die Eltern der 4. Schuljahre zusammen mit Haupt- und Realschule und Gymnasium
    • Zusammenarbeit im Kollegium
      • regelmäßige Teamsitzungen und Arbeitssitzungen im vierzehntägigen Wechsel (immer montags)
      • Schulinterne Lehrerfortbildungen, auch im Schulverbund
      • gemeinsame Planung von Unterricht und anderen Aktivitäten
        • Austausch von Arbeitsmitteln
        • Absprachen über Parallelarbeiten
        • Zusammenarbeit in der Jahrgangsstufe:
      • Festlegung der Themen
        • Gemeinsame Unterrichtsvorbereitung
        • Gemeinsame Unterrichtsfahrten
      • Patenschaften für neue Kollegen
      • Zusammenarbeit mit der Förderschullehrkraft (Inklusion)
      Elternberatung und -information
      • Klassenelternrat
      • Klassenkonferenz
      • Schulelternrat
      • Schulvorstand
      • Gesamtkonferenz
      • Fachkonferenz
      • Steuergruppen (Lehrer/Eltern)
      • Regelmäßige Elternsprechtage 2 x im Jahr
      • Sprechstunden der Lehrkräfte
      • Informationsabend vor der Einschulung
      • Regelmäßige Elternbriefe
      • Schul-Homepage
      • Infoabende zu allgemeinen päd. Themen (z.B. "Brüllfalle", "Das Lernen lernen", "Umgang mit Handys usw")
      • Elternstammtisch
      • Vermittlung zwischen Jugendamt und Elternhaus
      • Informationsabend und individuelle Beratung vor dem Übergang zu den weiterführenden Schulen
      • Schul - ABC für die Eltern der Schulneulinge
      Darstellung in der Öffentlichkeit
      • Feste und Feiern in der Schule
      • Schulhomepage
      • regelmäßige Schulgottesdienste in der St. Peter Kirche
      • regelmäßige Informationen an die beiden Wildeshauser Zeitungen
      • Besuch des Rathauses und anderer öffentlichen Einrichtungen sowie privater Institutionen im Rahmen des Sachunterrichts
      • Mitarbeit in öffentlichen Ausschüssen der Stadt (Präventionsrat, Verkehrsausschuss)
      • Praktika von Schülern und Studenten
      • Teilnahme am Zukunftstag
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      4. Pädagogische Leitgedanken

      4.1 Erfolgreiches Lernen möglich machen
      Ein umfangreiches Basiswissen zu vermitteln ist der Mittelpunkt unserer schulischen Arbeit. Dass erfolgreiches Lernen für alle möglich ist, ist unser wichtigstes Ziel. Wir wollen für unsere SchülerInnen Begleiter sein auf dem Weg zum eigenverantwortlichen Lernen.
      Dabei wollen wir Lernprozesse je nach individuellem Bedürfnis des einzelnen Kindes anregen, initiieren und strukturieren.
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      4.2 Soziale Kompetenz erwerben
      Die St.-Peter-Schule soll ein Ort sein, an dem alle, so wie sie sind, angenommen werden. Wir wollen eine Atmosphäre der gegenseitigen Rücksichtnahme, Wertschätzung, Toleranz und Hilfsbereitschaft schaffen. Selbstverständlich ist für uns, dass wir freundlich und respektvoll Kindern und Erwachsenen begegnen wollen, aber dieses auch von ihnen erwarten.
      Jeder soll seinen Anteil für das Funktionieren der Gemeinschaft in der Klasse und in der gesamten Schule verantwortungsvoll übernehmen. Wir legen großen Wert darauf, dass Konflikte in ausführlichen Gesprächen und auf friedvolle Weise geklärt werden.
      Diesen Anspruch teilen wir jedes Jahr allen Eltern der Schulneulinge in einem Elternbrief noch vor der Einschulung mit.
      Jeder hat das Recht auf freie Meinungsäußerung und Gehör. Deshalb sollte niemand unterdrückt, willentlich ausgegrenzt, körperlich verletzt oder leichtsinnig in Gefahr gebracht werden. Solches Verhalten ziehen wir zur Rechenschaft und wir akzeptieren nicht, dass durch mutwillige Störungen der Unterrichtsbetrieb wiederholt oder längerfristig beeinträchtigt wird.
      Zu Anfang jeden Schuljahres weisen wir die Kinder auf diese Punkte hin, diskutieren mit ihnen die Schulordnung und zeigen ihnen Grenzen und Konsequenzen bei wiederholtem Fehlverhalten auf.
      Die Kinder unserer Schule werden so mit in die Verantwortung genommen und an den Prozessen der Streitschlichtung beteiligt. (siehe auch Punkt 5.4 Streitschlichter)
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      4.3 Gesundheit fördern
      Unsere Schule soll ein Ort sein, in dem alle gesund lernen und arbeiten können. Das betrifft nicht nur die SchülerInnen sondern auch Lehrkräfte, pädagogische Mitarbeiterinnen, Sekretärin, Hausmeister und Reinigungskräfte.
      Wir wollen durch besondere Maßnahmen unser Engagement im Bereich Gesundheitsförderung (mit den Teilbereichen Bewegung, Ernährung, Gewaltprävention, Verkehrserziehung/Mobilitätsbildung und Umwelterziehung/ Ökologische Bildung) nach innen und außen sichtbar machen.
      Seit Schuljahr 2014/15 nehmen wir an der "Schulobstaktion" teil, bei dem alle Kinder dreimal wöchentlich kostenlos ein Obst- oder Gemüsestück erhalten. Die Schule verfügt über einen Hygieneplan, der sowohl den äußeren Schulbereich (Gebäudereinigung) als auch Maßnahmen zur Vermeidung von Krankheiten (Infektionsschutz) beinhaltet.
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      5. Gestaltung des Schullebens

      5.1 Daten und allgemeine Informationen
      Unsere Schule liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zu den weiterführenden Schulen von Wildeshausen und gehört mit der GS Holbeinschule, die sich im gleichen Gebäudekomplex befindet, zur Liegenschaft St. Peter. Da wir eine konfessionsgebundene Grundschule für SchülerInnen katholischen Bekenntnisses sind, erstreckt sich der Schulbezirk auf ganz Wildeshausen. Auch von den Nachbargemeinden können katholische SchülerInnen unsere Schule auf Antrag besuchen.
      Im Schuljahr 2014/15 besuchen 210 SchülerInnen unsere Schule. Sie werden in neun jahrgangsbezogenen Klassen unterrichtet.
      In diesem Jahr arbeiten an unserer Schule elf Lehrerinnen, sieben pädagogische Mitarbeiterinnen, eine Schulsozialpädagogin, eine Sekretärin, ein Hausmeister und drei Reinigungskräfte.
      Unsere Schule verfügt über neun Klassenräume, einen Raum für die Betreuung und eine Schülerbücherei. Im Anbau befinden sich eine Aula, ein abtrennbarer Inklusionsraum und zwei Lehrmittelräume. Den Computer- und Werkraum sowie die Küche nutzen wir gemeinsam mit der Holbeinschule. Weiterhin verfügen wir über ein Lehrerzimmer, ein Konrektor- und Rektorzimmer und ein Sekretariat, das auch von beiden Schulen genutzt wird, da wir gemeinsam eine Sekretärin haben. Dieser Raum wird von beiden Schulen auch als Krankenzimmer genutzt und ist dafür mit einer Krankenliege ausgestattet.
      Im Oberschoss des Anbaus befindet sich ein Hort, betrieben von den Johannitern. Maximal 2 Gruppen à 20 Kinder aus der St.-Peter-Schule und Holbeinschule können den Hort täglich von 13.20 - 17.20 besuchen. Nach einem warmen Mittagessen werden sie bei der Anfertigung der Hausaufgaben unterstützt, anschließend wird gespielt und gebastelt. Die Außenanlagen bestehen aus einem großen Sandspielplatz mit verschiedenen Kletter- und Bewegungsgeräten sowie einem weitläufigen Rasenplatz, der für Fußballspiele mit Toren ausgestattet ist. Auch diesen können die Kinder beider Schulen nutzen.
      Neben der Schule steht eine Zwei-Feld-Turnhalle, die von den beiden Schulen St.-Peter und Holbein genutzt wird.
      Für den Schwimmunterricht der 3. und 4. Schuljahre nutzen wir das Schwimmbad im Krandel.
      Für Vertretungsunterricht stehen uns vier pädagogische Mitarbeiterinnen zur Verfügung.
      Da wir eine konfessionsgebundene Schule sind, besuchen nur wenige ausländische SchülerInnen unsere Schule. Einige unserer Schüler haben einen polnischen oder russischen Migrationshintergrund.
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      5.2 Unterricht
      Der Unterrichtsvormittag fängt mit einem "offener Schulbeginn" an, d. h. die Kinder dürfen ab 8.00 Uhr in das Schulgebäude und die Klassenräume gehen. Der Unterricht beginnt um 8.15 Uhr.
      Auf Elterninitiative findet in der Zeit von 7.30 Uhr - 8.00 Uhr eine vorschulische Betreuung statt, die vom Schulelternrat organisiert wird.
      Der Unterrichtsvormittag startet in der Regel mit dem so genannten Förderband (18 Minuten), das für die individuelle Förderung der SchülerInnen in den Kernfächern vorgesehen ist oder in die normale Stundentafel einfließt. Die Förderung erfolgt dann in einer anderen Schulstunde im Laufe der Woche. Alle Klassen haben eine zusätzliche Unterrichtsstunde, die für die Förderung in den Kernfächern, für den Computerunterricht oder für die Leseförderung in der Bücherei genutzt wird.
      Einmal wöchentlich am Freitag treffen sich alle Kinder um 8.15 Uhr in der Aula zum Wochenabschluss. Dort werden kurze Präsentationen der Klassen vorgestellt, Lieder gesungen und den Kindern Raum für Probleme und deren Lösungen gegeben. Die Klassensprecher, die Kinder, die für die Sauberkeit auf dem Schulhof verantwortlich sind, und die Streitschlichter erhalten dort Gelegenheit über Probleme zu sprechen. Im Foyer hängt ein Briefkasten, den die Kinder für positive aber auch negative Rückmeldung zum Schulgeschehen nutzen können. Die Klassensprecher werten die Briefe in der Schülerrats-AG aus und suchen nach Lösungsmöglichkeiten, die im Schülertreff angesprochen werden.
      Der Unterricht wird in allen Klassen jahrgangsgebunden erteilt. Innerhalb des Klassenverbandes ist die Verbindung von gemeinsamen Lernen und individuellen Angeboten Leitprinzip, d. h. es wechseln gemeinsame Erarbeitungen, Einzelarbeit, Partner- und Gruppenarbeit mit offenen Unterrichtsformen wie Freiarbeit, Stationslernen, Werkstattarbeit und Wochen- und Tagesplanarbeit. Hier können die Kinder aus zur Verfügung gestellten Lernangeboten frei wählen oder die Reihenfolge der Bearbeitung selbst bestimmen. Zahlreiche Unterrichtsstoffe werden projektorientiert unterrichtet, d. h. ein bestimmtes Thema erfährt fächerverbindende Behandlung und Ausgestaltung, um den Kindern den Blick für die Vielfalt eines Objektes zu eröffnen und unterschiedliche Sichtweisen zu ermöglichen.
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      5.2.1 Stundentafel
      Zeit
      8.15 - 8.33 Förderband
      8.35 - 9.20 1. Stunde
      9.20 - 9.30 Frühstückspause
      9.30 - 9.35 Bewegungspause
      9.35 - 10.20 2. Stunde
      10.20 - 10.40 1. große Pause
      10.40 - 11.25 3. Stunde
      11.25 - 11.30 Bewegungspause
      11.30 - 12.15 4. Stunde
      12.15 - 12.30 2. große Pause
      12.30 - 13.15 5. Stunde

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      5.3 Lehrkräfte
      Koordination
      Die Kolleginnen, die in einem Jahrgang unterrichten, sprechen regelmäßig ihre Unterrichtsinhalte, Tests, Unterrichtsgänge usw. miteinander ab und tauschen sich aus. Als fester Termin dafür ist der Montag vorgesehen für Teamsitzungen, Stufenkonferenzen und Fachbesprechungen.
      Bei Erkrankung einer Kollegin ist so die Parallelklassenlehrerin mit dem Unterrichtsstoff der Klasse vertraut und kann die Vertretungslehrkraft einweisen und unterstützen. Auch Fachlehrerinnen werden in die Koordination aktiv mit einbezogen.
      Zur Erleichterung der Arbeit der Vertretungslehrkräfte befindet sich in jeder Klasse ein Schnellhefter, in dem sich die Namenskärtchen der Kinder und Hinweise zu Ritualen und Regeln der Klasse befinden.
      Neue Kollegen erhalten als Orientierungshilfe eine erfahrene Kollegin als Patin (möglichst die Parallelklassenlehrerin oder die Fachobfrau). Diese ist für alle Fragen und Eingewöhnungsprobleme der Ansprechpartner.
      Die Kooperations- und Gesprächsbereitschaft des gesamten Kollegiums ist sehr gut und hat eine positive Arbeitsatmosphäre an unserer Schule zur Folge.

      Fortbildung
      Alle Kolleginnen nehmen an regelmäßigen Fortbildungen teil, die am Anfang des Schuljahres oder bei Bedarf abgesprochen werden.
      Kolleginnen, die privat an einer schulischen Fortbildung teilgenommen haben, berichten davon im Rahmen von Konferenzen bzw. Teamsitzungen. In der Vergangenheit wurden regelmäßig an den freien Tagen vor Beginn des Schuljahres oder Schulhalbjahres oder auch an anderen Terminen schulinterne Fortbildungsveranstaltungen zu aktuellen Themen veranstaltet.
      Z.B.:
      2010 - SchiLf Selbstständiges Lernen
      2011 - SchiLf "Inklusion"
      2012 - SchiLf "Musik"
      2013 - SchiLf Inklusion
      2014 - SchiLf zum neuen Kinderschutzgesetz
      2015 - SchiLf "Elterngespräche erfolgreich führen"
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      5.4 SchülerInnen
      Spielgeräte für die große Pause
      Jede Klasse verfügt über eine Spielgerätekiste, aus der die Kinder Spielsachen mit in die große Pause nehmen können. Die Verwaltung und Organisation liegt in der Hand der Kinder.
      2013 wurde eine zentrale Ausleihestelle für Pausenspielzeuge installiert, die vom Schülerrat der Schule organisiert wird.

      "Patenschaften" für Erstklässler
      Kinder der 4. Klassen sind in den ersten Schulwochen und auch darüber hinaus Partner der neuen Erstklässler und erleichtern ihnen die Eingewöhnung in unsere Schule. Später werden sie auch sporadisch als Lernhelfer im Lese- und Rechenunterricht eingesetzt.

      "Streitschlichter"
      Um Streit und Konflikte in Ruhe und im Gespräch klären zu können, werden ausgebildete Mediatoren aus den 4. Schuljahren in den Pausen aktiv und versuchen Streit mit den Betroffenen zu klären. Nur bei Bedarf wird eine Lehrkraft hinzugezogen.
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      5.5 Eltern

      Eltern wirken aktiv am Schulleben mit:

      Lesemütter
      Besonders im 1. Schuljahr aber auch noch im 2. Schuljahr hat es sich bewährt, beim Leselehrgang Lesemütter mit in den Unterricht einzubeziehen, die bei Bedarf einzelne Kinder oder Kleingruppen beim Lesenlernen unterstützen.

      Projekttage
      Im Rahmen der alle zwei Jahre stattfindenden Projekttage können Eltern zu einem bestimmten Themenschwerpunkt eigene Projekte anbieten oder die Lehrkräfte unterstützen.

      Arbeitsgemeinschaften
      Fachkundige interessierte Eltern können im Rahmen der Arbeitsgemeinschaften für die 3. und 4. Schuljahre eigene Projekte anbieten, wie z.B. im Schuljahr 2012/13 Kochen, Plattdeutsch, Spiele, Werken, Filzen.

      Förderverein
      Der Förderverein, bestehend aus Eltern, Lehrern und der Schule verbundenen Personen, unterstützt die Schule bei Aktivitäten, Festen, Projektwochen usw. und hilft bei deren Finanzierung.

      Feste, Feiern und Aktionen
      Eltern organisieren gemeinsam mit den Lehrern das alle zwei Jahre stattfindende Schulfest und unterstützen die Lehrkräfte bei Klassenfesten, Basteltagen, Laternenfest, Bundesjugendspielen, Ausflügen usw.

      Aktion "Gesundes Frühstück
      Eltern helfen und unterstützen uns beim monatlich stattfindenden gesunden Frühstück, das für alle Kinder angeboten wird.

      Schul - ABC
      An die Eltern der Schulneulinge wie auch an neue Kollegen teilen wir die Broschüre "Schul-ABC" zu Beginn des Schuljahres aus, in der die wichtigsten organisatorischen Besonderheiten unserer Schule dargestellt sind (siehe auch Anhang).
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      6. Unsere Zusatzangebote

      6.1 Arbeitsgemeinschaften
      Im Rahmen des Stundenplanes bieten wir donnerstags in der letzten Stunde Arbeitsgemeinschaften für die 3. und 4. Schuljahre an. Diese Arbeitsgruppen sind klassen- und jahrgangsübergreifend und richten sich nach den jeweiligen Interessen der Kinder. Sie wechseln jeweils zum Halbjahr.
      In diesem Schuljahr 2014/15 gibt es folgende Angebote:
      Spiele, Kochen, Plattdeutsch und Theater, Nadel und Faden, Kunst, Fußball, Streitschlichter, Triathlon, Schülerrat
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      6.2 Betreuung
      Als verlässliche Grundschule bieten wir den 1. und 2. Schuljahren eine nachschulische Betreuung an, die täglich von 12.30 - 13.15 Uhr stattfindet. Sie wird geleitet von zwei pädagogischen Mitarbeitern, die ausgebildete Sozialpädagogen sind. In dieser Stunde können die Kinder frei wählen zwischen verschiedenen Angeboten im Betreuungsraum oder draußen (siehe Betreuungskonzept). Hausaufgaben werden in dieser Zeit nicht gemacht. Durch das vielfältige Angebot ist die Betreuung bei den Kindern sehr beliebt und hat demzufolge einen regen Zulauf (ca. 50 Kinder).
      Der Schulelternrat bietet täglich eine kostenpflichtige Frühbetreuung von 7.30 - 8.00 Uhr im Betreuungsraum der Schule an.
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      6.3 Gewaltprävention
      Alle Kinder der 3. Schuljahre nehmen an einem Kurs zur Gewaltprävention teil. Dieser Kurs wird von unserer Schulsozialpädagogin angeboten und läuft über 20 Wochenstunden. Mit Hilfe des Fördervereins der Schule und Sponsoren können wir dieses Angebot realisieren. Auch die Stadt Wildeshausen und der Präventionsrat unterstützen die Maßnahme jährlich mit einem finanziellen Zuschuss.
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      6.4 Turnen mit dem Wildeshauser Turnverein (VFL Wittekind)
      In Kooperation mit dem Wildeshauser Turnverein bieten wir für die Kinder der 1. und 2. Klassen jeweils eine Stunde wöchentlich eine zusätzliche Bewegungsstunde an, die von der Übungsleiterin Ute Dietz geleitet wird. Diese Maßnahme wird finanziell unterstützt durch die Aktion "Fit for Kids" des Kultusministeriums und durch Sponsoren (Privatpersonen).
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      6.5 Neue Medien
      Der bewusste und kreative Umgang mit dem Medium Computer steht im Mittelpunkt des Medienunterrichts an der St.-Peter-Schule. Der Einsatz von Computern im Unterricht soll dazu beitragen, Handlungskompetenz im multimedialen Lernen zu vermitteln und Medienkompetenz der Kinder aufzubauen. In fünf Klassen wird in den Sommerferien ein interaktives Whiteboard installiert. Weiterhin verfügen wir noch über ein mobiles Whiteboard zum Einsatz in den Klassen.
      Unser Computerraum bietet 20 Arbeitsplätze mit Internetzugang.
      Die Klassen haben entweder eine feste Computerstunde (besonders im 3. und 4. Schuljahr) oder benutzen den Computerraum bei Bedarf. Weiterhin bieten wir eine Computer-AG an, in der die Kinder vertiefende Kenntnisse erwerben können.
      In allen Klassen stehen Computer für Lernprogramme zur Verfügung.
      Die Schule verfügt über die Online-Leseförder- und Rechen-Programme ANTOLIN und ZAHLENZORRO. Für den Umgang mit den neuen Medien liegt ein schulinternes Konzept vor.
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      6.6 Leseförderung
      Unsere Schule legt besonderen Wert auf eine breit angelegte Leseförderung. Nachdem wir das Jahr 2004 zum "Jahr des Lesens" auserkoren hatten, ist die Leseförderung weiterhin ein sehr wichtiger Bestandteil unserer schulischen Arbeit. Im Jahr 2006 war das Thema der Projektwoche die Beschäftigung mit dem Kinderbuch "Die kleine Raupe Nimmersatt". Folgende Aktivitäten unternehmen die Klassen z. B. regelmäßig zur zusätzlichen Leseförderung:
      1. Lesestunden in der schuleigenen Bücherei verbunden mit Ausleihe
      2. Klassenbücherei mit Ausleihe
      3. Besuch der öffentlichen Bücherei in Wildeshausen
      4. Leseförderung durch Lesemütter
      5. Leseförderung durch den Frauenverein Wildeshausen
      6. AG "Plattdeutsch"
      7. Vorstellung der Lieblingsbücher der Kinder
      8. Feier zum Tag des Buches
      9. Aktionen zum Tag des Vorlesens
      10. Online-Leseförder-Programm ANTOLIN
      11. Besuch der KIBUM Oldenburg
      12. Lesenacht
      13. Vorlesewettbewerb schulintern und im Rahmen des Schulverbunds "Huntetal"
      14. Vorlesewettbewerb in Plattdeutsch

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      6.7 Schulbücherei
      Unsere schuleigene Bücherei umfasst mittlerweile mehr als 2000 Bücher, angeschafft vom Förderverein und von Geldmitteln eines Sponsorenlaufes zur Einrichtung der Bücherei. Alle Kinder nutzen regelmäßig die Bücherei in Lesestunden und erhalten einen schulinternen Büchereiausweis, mit dem sie einmal wöchentlich Bücher ausleihen können. Dafür haben wir ein Computer-Ausleihe-Programm angeschafft.
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      6.8 Sozialtraining
      Zu Anfang jeden Schuljahres besprechen die Klassenlehrerinnen mit ihren SchülerInnen die Schulordnung, die Toilettenordnung, die Klassenregeln sowie die Maßnahmen, die bei wiederholter Nichteinhaltung vorgesehen sind.
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      6.8.1 Gewaltfreie Kommunikation
      Seit 7 Jahren nehmen jeweils die 3. Schuljahre an einem Sozialtraining "Gewaltfreie Kommunikation" teil. Ziel ist es den Kindern Wege zum friedlicheren Miteinander aufzuzeigen. Das Training leitet ab diesem Schuljahr unsere Schulsozialpädagogin in Kooperation mit der Klassenlehrerin. Die Kosten werden teils von der Stadt und teils von Sponsoren getragen. Dieses Projekt ist eine Gemeinschaftsaktion der drei Wildeshauser Grundschulen.
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      6.8.2 Streitschlichter
      Im 2. Halbjahr des 3. Schuljahres bieten wir den Kindern eine so genannte "Streitschlichter-AG" an, in der 10 Kinder als Erweiterung von Punkt 6.8.1 lernen, wie sie kleine Konflikte zwischen Mitschülern schlichten können. Nach einem halbjährigen Trainingsprogramm und einer Abschlussprüfung agieren diese Kinder dann im 4. Schuljahr als Streitschlichter in den Pausen. Sie werden zunächst allen Klassen vorgestellt und sind dann Ansprechpartner aller Kinder in den großen Pausen. An ihren gelben Westen sind sie für alle gut erkennbar.
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      6.8.3 Klassensprecher
      Die SchülerInnen der 2., 3. und 4. Schuljahre wählen halbjährlich zwei Klassensprecher (Junge und Mädchen), die die Belange der Klasse vertreten und die im Schülerrat aktiv sind.
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      6.8.4 AG "Schülerrat"
      An dieser AG nehmen die Klassensprecher der 2. - 4. Schuljahre teil.
      Für die Klassensprecher der 2. Schuljahre ist die Teilnahme frei gestellt.
      Der Schülerrat wählt die beiden Schulsprecher aus seinen Reihen. Diese leiten die Sitzungen des Schülertreffs. In der AG werden Beschwerde-, Sorgen- und Wunschzettel der Kinder besprochen und es wird gemeinsam nach Lösungsmöglichkeiten und Antworten gesucht. Die Wunschzettel können alle Kinder in einen eigens dafür vorgesehenen Briefkasten im Foyer werfen. Weiterhin plant der Schülerrat Verschönerungsaktionen für die Schule und er überlegt Verbesserungsvorschläge zum konfliktfreien Miteinander in der Schule. So wurden vom Schülerrat die Holzpaneele an den Klassenraumtüren gestaltet, es wurden Plakate für die Toiletten gemalt usw. Der Schülerrat hält regelmäßig Kontakt zum Hausmeister. Er wird in regelmäßigen Abständen zu den Sitzungen eingeladen und seine Meinung zur Situation, die Sauberkeit der Schule betreffend, wird gehört und diskutiert. Geplant ist auch, dass der Schülerrat die Homepage mitgestaltet.
      Die Ausleihe der Spielgeräte in der großen Pause organisiert der Schülerrat eigenverantwortlich.
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      6.8.5 Schülertreff
      Im Schuljahr 2008/09 wurde auf einer Dienstbesprechung vereinbart im Rahmen der Schulprofilbildung den Schülertreff zu gründen.
      Folgende Vereinbarungen wurden getroffen:
      An jedem Freitag versammeln sich alle SchülerInnen und Lehrer nach einer festgelegten Sitzordnung um 8.00 Uhr in der Aula der Schule. Die Schulsprecher stellen jeweils das Programm vor. Beispiele aus dem Schülertreff:
      • Ergebnisse von Projektarbeiten werden vorgestellt
      • Lieder aus dem Musikunterricht
      • Sketsche aus dem Englischunterricht
      • Aufführungen aus der Plattdeutsch AG
      • Ehrungen und Preisverleihungen (Sport- und Schwimmabzeichen, Matheolympiade, Lesewettbewerb, …)
      • Beantwortung der Fragen und Anliegen aus dem Briefkasten
      • Einbindung des Hausmeisters
      • Streitschlichter und Verantwortliche für einen sauberen Schulhof kommen zu Wort
      Am Schülertreff können auch interessierte Eltern teilnehmen.

      6.9 Konzentrations- und Entspannungskurs
      Nur wer konzentriert und entspannt an die Sache geht, lernt mit Spaß und Erfolg. Das Zusatzangebot richtet sich an Kinder des zweiten Schuljahrgangs, denen im Rahmen des Unterrichtsalltags oft die nötige Konzentration, das Selbstvertrauen und Ruhe zum Arbeiten fehlen. Es findet statt, wenn das Stundenkontingent es zulässt.
      Ablauf:
      1 Unterrichtstunde pro Woche
      Schülerinnen und Schüler der 2. Klassen (Auswahl durch Klassenlehrerin)
      insgesamt maximal 10 Kinder
      Inhalte:
      Übungen zur Körperwahrnehmung
      Entspannungsübungen (Autogenes Training, Atemübungen, Traumreisen)
      taktil-sensomotorische Übungen
      Konzentrationsübungen (z.B. Fingerspiele, Körperkoordination zur Verbindung beider Gehirnhälften, Übungen zur auditiven und visuellen Wahrnehmung)
      Ziele:
      konzentriertes Arbeitsverhalten
      Selbstbewusstsein/Selbstvertrauen
      Entspannung
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      7.Unsere Schule als Teil der Stadt Wildeshausen
      Unsere Schule versteht sich nicht als isolierte Lernstätte, sondern ist ein wichtiger Lebensbereich im Rahmen der Zugehörigkeit zur Stadt Wildeshausen.
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      7.1 Zusammenarbeit mit den Grundschulen
      Wir stehen im regelmäßigen Kontakt zu den anderen Grundschulen der Stadt, veranstalten gemeinsame Sportturniere und Singnachmittage auf dem Rathausplatz.
      Unsere Schule ist integriert im Schulverbund "Huntetal" (7 Grundschulen, 2 Förderschulen). Wir führen gemeinsame Fachkonferenzen zu den einzelnen Fachbereichen durch, arbeiten gemeinsame Fachcurricula aus, besuchen gemeinsame Fortbildungsveranstaltungen und nehmen an einem regen Austausch auf Schulleiterebene (Schulleiterstammtisch) teil.
      Besonders eng arbeiten wir mit der Holbeinschule zusammen, die sich im gleichen Gebäude befindet. Sowohl auf Leitungsebene als auch in den beiden Kollegien pflegen wir einen engen Austausch.
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      7.2 Zusammenarbeit mit den weiterführenden Schulen
      Mit den Viertklässlern hospitieren wir in den weiterführenden Schulen und mit der BBS führen wir gemeinsame Projekte durch (z.B. Computerkurs, Kochen, Werken, AGs). SchülerInnen der Realschule und des Gymnasiums hospitieren regelmäßig bei uns im Rahmen ihrer Schulpraktika.
      Wir nehmen an Fachkonferenzen der örtlichen weiterführenden Schulen teil.
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      7.3 Zusammenarbeit mit den Kindergärten
      Um einen möglichst problemlosen Übergang vom Kindergarten in die Grundschule zu ermöglichen, ist uns der gegenseitige Informationsaustausch besonders wichtig.
      Da unsere Schule von acht verschiedenen Kindergärten "beliefert" wird, haben wir uns für eine enge Kooperation mit den beiden katholischen Kindergärten "Knaggerei" und "Johanneum" entschieden. Mit beiden ist ein Kooperationsvertrag unterzeichnet. Die anderen Kindergärten verfahren ähnlich mit den anderen Grundschulen der Stadt.
      Mit allen Kindergärten und Grundschulen zusammen finden regelmäßige Leiterinnentreffs statt.
      Im ersten Halbjahr des 1. Schuljahres werden die Erzieherinnen zu einer Dienstbesprechung eingeladen, um ihnen Rückmeldung zu geben, wie sich jedes einzelne Kind in der Schule eingewöhnt hat.
      Die Schulleitung informiert regelmäßig zu Anfang des neuen Jahres an einem Info-Abend in den zwei Kooperationskindergärten über den Wechsel von Kita zur Grundschule und berät bei Eingewöhnungsproblemen der Schulneulinge.
      Die Lehrerinnen der zukünftigen Schulneulinge besuchen die Kinder im letzten Halbjahr vor der Einschulung im Kindergarten und führen Gespräche mit den Erzieherinnen. Alle Vorschulgruppen und ihre Erzieher sind an einem oder mehreren Vormittagen zu Gast im Unterricht der Schule.
      Zusätzlich bieten wir den Schulneulingen an, jederzeit einen Schulmorgen mit ihren älteren Geschwistern in der Schule zu verbringen.
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      7.4 Zusammenarbeit mit der kath. Kirchengemeinde "St. Peter"
      Viermal jährlich bereiten wir einen Gottesdienst mit dem Pfarrer der kath. Kirche vor und besuchen den Gottesdienst mit allen Kinder. Eltern und Verwandte sind dabei stets willkommene Gäste.
      Darüber hinaus können die Kinder im Rahmen des Religionsunterrichts die Kirche jederzeit besuchen.
      Im 3. Schuljahr unterstützen wir die Vorbereitung auf die 1. Hl. Kommunion. Im November veranstalten wir einen Martingottesdienst mit anschließendem Laternenumzug von der Kirche zur Schule.
      Am Aschermittwoch gehen die Kinder mit ihren Klassenlehrerinnen zur Kirche und empfangen dort das Aschenkreuz.
      Am letzten Schultag vor Weihnachten findet die gemeinsame Weihnachtsfeier immer in der Kirche statt, zu der auch alle Eltern eingeladen werden.
      Wir unterstützen die Kirche, indem wir für die Teilnahme an Kindergottesdiensten werben, wir interessieren die Kinder für die Teilnahme am Dreikönigssingen und sind auf dem jährlichen Pfarrfest präsent.
      Eine Kollegin ist regelmäßige Teilnehmerin an den Koordinierungsgesprächen der Kirchengemeinde.
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      7.5 Zusammenarbeit mit dem RUZ
      Seit dem Schuljahr 2009/10 besteht eine Kooperation mit dem Regionalen Umweltzentrum (RUZ). Ziel ist außerschulische Lernangebote besonders im Sachunterricht anzubieten (Walderkundung in allen Jahreszeiten) und fächerübergreifende Unterrichtseinheiten zu begleiten (Kartoffel, Brot, Sonne-Wind-Wasser).
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      7.6 Zusammenarbeit mit anderen Institutionen der Stadt
      Wir besuchen mit unseren Kindern soziale Einrichtungen und Institutionen (z.B. Adventssingen im Altenheim). So führen wir im Sachunterricht des 4. Schuljahres eine Stadtbesichtigung durch, besuchen den Bürgermeister und sind beim traditionellen Gildefest zu Pfingsten aktiv (Kinderschützenzug, Kinderschützenkönig, Kette putzen und andere Brauchtumsaktionen).
      Viele Kinder engagieren sich in den Sportvereinen der Stadt.
      Gemeinsam nehmen wir jedes Jahr an einem Malwettbewerb teil, der von einer ortsansässigen Bank veranstaltet wird.
      Gelegentlich bieten wir selbst gemachte Produkte auf dem Wochen- oder Weihnachtsmarkt der Stadt an oder auch in Buchhandlungen (Marmelade, Kochbuch).
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      Überarbeitet, diskutiert und beschlossen in der Sitzung der Gesamtkonferenz vom 20.05.2015

      8. Unsere Arbeitsschwerpunkte für das Schuljahr 2016/17
      1. Auf dem Weg zur Inklusion
      Wie schon in den letzten beiden Schuljahre sehen wir die Auseinandersetzung mit dem Thema "Inklusion" als wichtigen Schwerpunkt unserer Arbeit. Mehrere Fortbildungen beschäftigen sich mit diesem Thema. Eine zweitägige SchiLf (Schulinterne Lehrerfortbildung) mit der Landesschulbehörde zum Thema Inklusion ist für Oktober 2016 terminiert. Die positive Zusammenarbeit mit den Förderschullehrkräften der Hunteschule soll weiter intensiviert werden.

      2. Weitere Ziele / Aktionen /Projekte
      • Im Rahmen der "Sportfreundlichen Schule" die Aktionen
        • Tag des Judos (1./2. Schuljahr)
        • Tischtennis-Turnier (3./4. Schuljahr)
        • Schnuppertag „Tennis“ (4. Schuljahr)
        • Aktionstag „Rope skipping“
      • Mobilität - hier Busschule für das 1. Schuljahr
      • Teilnahme an der Schulobst-Aktion
      • Aktion „Ohne Auto zur Schule“ Wiederholung der erfolgreichen Aktion
      • Umgang mit der Thematik „Flüchtlinge“ an unserer Schule
      • Methodenkompetenztag im 2. Halbjahr
      • SchiLf zum Thema „Sprachförderung“
      • Space-week für das 4. Schuljahr
      • Theaterstarter-Projekt für die 1. Schuljahre
      • Schulfest im Sommer 2017
      • Fortführung der Aktivitäten zur „Musikalischen Grundschule“
        • Musikalischer Auftakt jeden Mittwoch mit den Kindern der St.-Peter-Schule und Holbeinschule
        • Musikalische Pause am Freitag
        • Durchführung von zwei Musikklassen in Kooperation mit der Kreismusikschule Wildeshausen
        • Musikalische Beiträge zu den Forumstreffen
      • Besuch der Kibum Oldenburg für 2. – 4. Schuljahr
      • Kooperation mit der BBS Wildeshausen


      Weitere Schwerpunkte können sich im Laufe des Schuljahres entwickeln.

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    Schul-ABC